Aktuelles

Die "Paderborner Wildblumenmischung" ist erhältlich

in den Raiffeisenmärkten Paderborn, Elsen, Lichtenau und Buke.  

Die Tüten enthalten eine  Mischung von regionalen Wildblumen, abgestimmt auf den innerörtlichen Bereich.        

20 Gramm für 20 m2  kosten 4,95€

 

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Spendenkonten der Naturschutz-Stiftung Senne

Verbund Volksbank OWL eG

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Sparkasse Paderborn-Detmold

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Stichwort: "Wildblumen gegen Insektensterben"

 

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Projekt "Wildblumen gegen Insektensterben" der Naturschutz-Stiftung Senne

Das Bienen- und Insektensterben hat bedrohliche Ausmaße angenommen.  Nach Langzeituntersuchungen im Rheinland hat die Menge der Fluginsekten in den letzten 25 Jahren um bis zu 80 % abgenommen. Die Artenvielfalt in den bayerischen Isarauen ist um 75 % geschrumpft. Im Leipziger Auwald ging der Wildbienenbestand um 90 % zurück. Die gleiche Entwicklung ist auch im Paderborner Land festzustellen.
Als Ursachen sind in erster Linie der Einsatz der Pestizide und die Entwicklung zur Monokultur in der Landwirtschaft anzunehmen.
Für eine artenreiche und „blühende Vielfalt“ können und müssen wir alle uns einsetzen. Vielen Insekten fehlen Blüten als Nahrungsquelle. Sie verhungern, wenn nichts mehr blüht. Und damit fehlt auch die Bestäubung der Pflanzen durch Insekten.
Projekte für mehr „Blühende Vielfalt“ gibt es inzwischen erfreulicherweise bundesweit. In der Regel wird von Naturschutzverbänden und Gemeinden ein Netzwerk gebildet, das geeignete Flächen ermittelt und diese unter Beteiligung der Landwirtschaft und anderer Partner (z.B. Schulen, Kleingärtner, Imker) zu Blühwiesen oder Blühstreifen an Weg- und Feldrainen entwickelt.                                     

Wichtig für den Erfolg ist dabei ein Kümmerer, der in der Regel von zuständigen Mitarbeitern der Gemeinden und dem ehrenamtlichen Naturschutz gestellt wird.

Die Rolle des Kümmerers und Mitinitiators hat in den Anrainerstädten der Senne, Paderborn, Bad Lippspringe und Hövelhof, Schloß Holte-Stukenbrock, aber auch mit weiteren interessierten Partnern die Naturschutz-Stiftung Senne übernommen.                                       

Die Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass mit einer übergemeindlichen Zusammenarbeit und größeren Netzwerken ein besserer und nachhaltiger Erfolg für eine größere Artenvielfalt erreicht werden kann.  Gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitern der beteiligten Städte und Gemeinden werden städtische und private Flächen identifiziert, die für eine artenreiche Umgestaltung geeignet sind.  Gedacht ist dabei vorrangig auch an innerstädtische Flächen wie z.B. Kreisverkehre, Straßenränder, ungenutzte Gewerbeflächen oder Grünflächen und Grünzüge, die  von den Städten und Gemeinden  unter Beteiligung von Schulen und Kindergärten und weiteren Partner angelegt und gepflegt werden. Die Umgestaltung dieser Flächen wird von der Öffentlichkeit besonders wahrgenommen und trägt wesentlich zur erwünschten Nachahmung durch private Eigentümer bei.
Die Naturschutz-Stiftung Senne hat eine interkommunale Arbeitsgemeinschaft "Wildblumen gegen Insektensterben" mit den genannten Partnern initiiert. Ein gemeinsames Treffen der beteiligten Städte und Gemeinden hat bereits stattgefunden, zur Verfügung stehende Flächen wurden von den zuständigen Mitarbeitern benannt.                                                                                       

Die Stiftung hat, in Kooperation mit dem Kreis Paderborn, Saatgut aus regionalen Wildblumen zusammengestellt (Paderborner Mischung)  und gestaltet regelmäßig Fachtagungen nach dem Beispiel des NABU Herford „Landschaft ist Leben – Zeit, dass uns was blüht! Auf diese Weise kann das Netzwerk  nach außen in Erscheinung treten und weitere Partner für die gemeinsame Aufgabe gewinnen.
Auf einer weiteren Ebene sollen Bürger, Kindergärten, Industrie, Heimatvereine etc. einbezogen werden. Dieser Prozess geschieht unter der Mitwirkung des Kreises und der  Biologische Station Kreis Paderborn-Senne
Dazu werden ein interaktiver Internetauftritt und ein Informations-Flyer erstellt.                

Die im Kreis Paderborn erarbeiten Strukturen, Abläufe und Ergebnisse sollen als Blaupause dienen  und beispielgebend für andere Kreise, Städte und Gemeinden sein. (Regionale 2020 UrbanLand  OWL, regiopolREGION PADERBORN)



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